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Interdisziplinäre Forschung zum Frieden als politisches, wirtschaftliches, soziales und kulturelles Phänomen; Erziehungs- und Ausbildungsprogramme; Praxis bezogene soziale Arbeit; die dezentralisierte und dynamische Struktur. Weder Politiker noch Wirtschaftsexperten und Wissenschaftler können im Alleingang adäquate Lösungen der Grundprobleme unserer Zeit finden. Der seit Jahrhunderten klaffende Abgrund zwischen Natur-, Geistes-, Sozialwissenschaftlern und Künstlern erschwert zudem die Suche nach Antworten. Die Cité gibt daher internationalen Teams von Forschern aus allen Fachbereichen, Künstlern, Sozialarbeitern und sozial engagierten Bürgern die Möglichkeit, im Rahmen von langfristigen Forschungsprojekten, Seminaren und Konferenzen Grundprobleme und -fragen unserer Zeit aus unterschiedlicher Sichtweise zu untersuchen. Wie in einem kubistischen Bild sollen alle Aspekte eines Problems oder einer Fragestellung gleichzeitig betrachtet und erörtert werden, um deren Komplexität zu erfassen. Da die Kenntnis geschichtlicher Entwicklungen für das Verständnis der Gegenwart entscheidend ist, wird der historischen Perspektive besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die gemeinsam erarbeiteten Lösungen werden mittels Informationstechnologie einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Computertechnik, Internet und Massenmedien sollen hier im Dienst der Friedensarbeit stehen, um Menschen und Völker zu verbinden, statt sie zu entzweien. Die Cité der Friedenskulturen: Internationales
Interdisziplinäres Institut wird von angesehenen Politikern,
namhaften Wissenschaftlern, Schriftstellern, Künstlern, anderen Repräsentanten
bedeutender Kultureinrichtungen, Universitäten, Stiftungen und internationalen
Organisationen unterstützt. Von besonderer Wichtigkeit ist die Zusammenarbeit mit Hochschulen, kulturellen, sozialen und politischen
Institutionen, Stiftungen und internationalen Organisationen, die sich
für eine friedliche Lösung von Konflikten einsetzen.
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