In Paris

In Paris werden Forschungs- und Trainingsaktivitäten der Cité für Friedenskulturen in Zusammenarbeit mit europäischen und nordamerikanischen Universitäten sowie anderen akademischen Institutionen und Stiftungen verwirklicht. Einige dieser Aktivitäten wie das internationale Studienprogramm „Global Justice?“ fanden in der FMSH / Maison Suger statt, dem internationalen Forschungszentrum, „Centre international de recherche, d’accueil et de coopération“, der Stiftung Maison des Sciences de l’Homme, mit der die Cité für Friedenskulturen auch in der Vergangenheit kooperiert hat. Für weitere Informationen, siehe: „Formen und Dynamik der Ausgrenzung“ in der Sektion Internationale Konferenzen und Foren.

Fotos der FMSH/Maison Suger:

Maison Suger

Maison Suger

Die Cité für Friedenskulturen erwuchs in den neunziger Jahren aus internationalen Konferenzen, die gemeinsam mit der Stiftung Maison des Sciences de l’Homme, UNESCO, the Universität Paris 7 und vielen weiteren Institutionen am Ende der neunziger Jahre veranstaltet wurden. Damals bemühte sich Amy-Diana Colin, die Gründungspräsidentin des Netzwerks, zusammen mit der internationalen Vereinigung um die Rettung des Couvent des Récollets in Paris, ein in jenen Jahren leerstehendes Kloster im Herzen der Stadt. Das Gebäude stammt aus den Regierungsjahren des Königs Henri IV (1589-1610), dessen Edikt von Nantes von 1598 der erste Versuch in Europa war, Religionsfreiheit einzuführen. Amy-Diana Colin gelang es, Henrik, den Prinzgemahl von Dänemark und Präsidenten von Europa Nostra, dem einflussreichen gesamteuropäischen Bund für das Kulturerbe, das sich der Bewahrung historischer Denkmäler in Eurpa widmet, dazu zu bewegen, das Kloster zu besichtigen und dem Staatspräsidenten Jacques Chirac dessen Restaurierung anzuempfehlen. Bei diesem Projekt arbeitet die Cité für Friedenskulturen auch mit Galia Nostra zusammen, der Zweigorganisation von Europa Nostra in Frankreich. In den Jahren danach arbeitete die Cité hauptsächlich mit der Stiftung Maison Sciences de l’Homme und UNESCO zusammen.

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Rechte: Bilder der Maison Suger © FMSH, Paris